Prinzip Design Thinking

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Design Thinking kann als eine kreative und kollaborative Methode zur Lösung von Problemen aller Art definiert werden, die sich immer auf die Perspektive des Users fokussiert. Es ist stets ein iterativer Prozess der mit dem tiefen Eintauchen in die komplexe Welt des Users beginnt. Dabei zielt diese Methode mit seinem „User Centric“ Ansatz auf ein tiefes Verständnis der Nutzerbedürfnisse ab. Neben den Nutzern spielen Experten in der jeweiligen Branche, sowie die einzelnen Akteure bei Euch im Unternehmen eine zentrale Rolle. Es wird also der gesamte Kontext eine Problems erfasst und bewertet.

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Design Thinking als elblabs-Mentalität

Die Vorteile eines kurzen iterativen Prozesse decken sich sowohl mit den Lean Startup Methoden und des Agile Software Developments, als auch mit den Prinzipien der Blue Ocean Strategie. Sicherlich ist letztere als eher strategisch und das Agile Software Development eher alse eine Methode für die Umsetzung zu sehen, doch sind die deutlichen Gemeinsamkeiten nicht zu übersehen. Daher glauben wir daran, dass sich alle Methoden sehr gut ergänzen.

Die 5 Vorteile von Design Thinking

  1. User Centric: Fokus auf den Anwender und Endnutzer
  2. Growing Knowledge: Aufbau eines gemeinsamen Wissensschatzes
  3. Team-Building: Das Vorgehen von „Entdecken“ und „Verstehen“ schweißt zusammen und stärkt die Empathie
  4. Testing: Design, Test und das Ganze noch einmal
  5. Solving „Real“ Problems: Hier schließt sich der Kreis zu Punkt 1 „User Centric“

Wie geht Design Thinking genau?

Design Thinking Prozesse sollten grundsätzlich in einem interdisziplinären Team durchgeführt werden, um möglichst unterschiedliche Sichtweisen auf das Problem zu ermöglichen. Dabei wird sowohl die Partizipation verschiedener Stakeholder als auch die Kultivierung der Zusammenarbeit präferiert. Natürlich sind unterschiedliche Perspektiven unterschiedlich, aber nur so lässt sich die Komplexität einer Thematik angemessen erfassen. Das Team ist dabei in der Regel zwischen 5-7 Personen stark, Marketeer, Produkt, BizDev, Coder, Grafik / UX, etc.. Nachdem das Problem des Nutzers verstanden wurde, werden zunächst nicht wenige, sondern so viele Ideen wie möglich entwickelt. Wir befinden uns quasi auf einer grünen Wiese. Im nächsten Schritt geht es darum, die wichtigste Idee bezüglich der Bedürfnisse der User herauszuarbeiten und sich darauf zu fokussieren. Ziel ist es, prozessuale Antworten zu finden, also Antworten, welche tatsächlich das Leben der User vereinfachen.

Ein kleines Beispiel: Die sich selbst wärmende Baby-Drink-Flasche. Sie vereinfacht schlicht den Prozess der Versorgung des Babys erheblich – für die Eltern und auch für das Baby selbst. Es ist vielleicht auf den ersten Blick nur ein kleines Detail, jedoch ist die Verwendung der branchenfremden Technologie des eigenständigen Wärmens hier in der Art verwendet worden, dass ein monatelang andauernder, kritischer Prozess erheblich vereinfacht wurde.

Ein weiteres wesentliches Merkmal ist die Idee, durch das frühe Einsetzen von einfachsten Prototypen oder auch MVPs. Hinergrund ist das Ausprobieren und nicht das „Nachdenken“. Die Erstellung von Prototypen ist extrem wichtig, um die User am Entwicklungsprozess aktiv beteiligen zu können. Und nun wird es natürlich iterativ… Der gesamte Design Thinking Prozess mit seinen Elementen „Verstehen“, „Beobachten“, „Sichtweise definieren“, „Ideenfindung“, „Prototyping“ und „Testing“ wiederholt sich beliebig oft. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass wir häufig falsch liegen und im Sinne des gezielten Trial and Error mit den Usern zusammen die beste Lösung erarbeiten werden. Gerade in der Softwareentwicklung gibt es viele Wege und wir möchten immer auf den besten Weg im Sinne des User Centric Development arbeiten.

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